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Aktuelle Weiterbildung für die Praxis

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Empfehlungen
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Rechtsfragen im Gesundheitswesen
Medizinische Verantwortung im juristischen Kontext – Interdisziplinäre Perspektiven
Do. 05.02.2026
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Rechtsfragen im Gesundheitswesen
Medizinische Verantwortung im juristischen Kontext – Interdisziplinäre Perspektiven
Gesundheitswesen | Tagung | Online-Teilnahme | 05. Februar 2026
Medizinische Verantwortung im juristischen Kontext – Interdisziplinäre Perspektiven
Im Gesundheitswesen treffen mehrere Rechtsbereiche aufeinander – vom Patientenrecht über das Straf- und Haftungsrecht bis hin zum Datenschutz. Diese komplexe Verstrickung macht eine interdisziplinäre Auseinandersetzung unverzichtbar. Das Schulthess Forum Rechtsfragen im Gesundheitswesen nimmt zentrale Fragestellungen an der Schnittstelle von Medizin, Pflege und Recht in den Blick. Dauerbrenner wie die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung im Falle einer Vertretung bei medizinischen Massnahmen verlangen eine differenzierte rechtlichen Bewertung. Gleichzeitig rücken neue Herausforderungen ins Zentrum. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Spital wirft grundlegende Fragen zur Verantwortlichkeit, Haftung und Datensicherheit auf:- Wer haftet bei Fehlentscheidungen automatisierter Systeme?
- Welche Cyberrisiken sind gegenwärtig am gravierendsten?
- Wie lässt sich ihnen rechtlich und organisatorisch begegnen?
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Zivilprozess
Der Vergleich: Möglichkeiten, Grenzen und Praxistipps
Zivilprozess | Tagung | 24. Februar 2026
Der Vergleich: Möglichkeiten, Grenzen und Praxistipps
Der Vergleich ist aus dem schweizerischen Zivilprozess nicht wegzudenken – die Vergleichskultur an den Gerichten ist eine Spezialität des schweizerischen Zivilverfahrens. Der Vergleich verlangt Fingerspitzengefühl, das richtige Timing und ein scharfes Bewusstsein für die rechtlichen und psychologischen Tücken. Wer vergleicht, tut dies oft unter erheblichem Zeitdruck: Die Parteien sind nach langen Verhandlungen erschöpft, das Gericht drängt auf eine pragmatische Lösung, und die Erwartungen an einen «vernünftigen » Kompromiss liegen schwer im Raum. Umso wichtiger ist es daher, gut vorbereitet zu verhandeln und die gängigen Stolperfallen zu kennen – denn sonst ist das Risiko gross, dass der Vergleich selbst zum neuen Streitfall wird. Das Schulthess Forum Zivilprozess widmet sich genau diesen neuralgischen Punkten – vom Rechtsbegehren über den Vergleich bis zum Urteilsdispositiv – und dies unter Einbezug der jüngsten Rechtsprechung und aktuellen Behördenpraxis. Diskutiert werden insbesondere:- Strategien und Dynamiken der Verhandlungstaktik aus Sicht des Gerichts, der Schlichtungsbehörde, der Anwaltschaft und der Mediation
- rechtliche Rahmenbedingungen und gerichtliche Praxis
- Rolle der Schlichtungsbehörde und des Gerichts auf dem Weg zum Vergleich unter Beachtung der Neutralität
- Besonderheiten von Vergleichen im Schiedsverfahren
- vollstreckungs- sowie steuerliche Aspekte
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Völkerrecht
Sanktionen
Völkerrecht | Wirtschaftsrecht | Tagung | 25. Februar 2026
Schulthess Forum Völkerrecht – Aktuelle Herausforderungen im Sanktionsrecht
Wirtschaftssanktionen gewinnen zunehmend an Bedeutung und stellen Staaten, Unternehmen und Einzelpersonen vor komplexe rechtliche Fragen. Das Schulthess Forum Völkerrecht beleuchtet die jüngsten Entwicklungen und bietet eine Plattform für fundierte Diskussionen. Im Zentrum stehen die völkerrechtliche Einordnung von Sanktionen, ihre Vereinbarkeit mit der Schweizer Neutralität sowie die Auswirkungen von OFAC-Sanktionen auf natürliche Personen in der Schweiz. Ergänzend wird ein Überblick aus der Verwaltung zur Rolle der Schweiz im Sanktionsrecht gegeben, und aktuelle Themen der praktischen Umsetzung werden vorgestellt. Die Tagung richtet sich an Fachleute, die sich mit den rechtlichen Grundlagen, den praktischen Konsequenzen und den Herausforderungen im Bereich der Wirtschaftssanktionen auseinandersetzen. Nutzen Sie den Tag zur umfassenden Information zu einem komplexen Thema und zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Pflegen Sie alte Kontakte und knüpfen Sie neue.Teilnehmerstimmen

Es war eine ausgezeichnete, diverse Mischung der Referent*innen, die eine Vielfalt der Themen und Betrachtungsweise ermöglichte

Qualität der Referierenden und Referate war durchs Band sehr gut. - Gute Balance zwischen Theorie und Praxisbezug.

Das war bisher die beste Datenschutztagung, die ich besucht habe.
Referierende
Prof. Dr. Helen Keller
Professorin für öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht an der Universität Zürich UZH, Richterin am Verfassungsgericht von Bosnien-Herzegovina, assoziiertes Mitglied am Institut de droit international
Helen Keller, absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Sie hat ihre ersten grossen wissenschaftlichen Arbeiten im Umweltrecht verfasst und sich anschliessend als Menschenrechtsspezialistin etabliert.
Von 2002 bis 2004 war sie ordentliche Professorin für öffentliches Recht an der Universität Luzern. Dann folgte sie einem Ruf an die Universität Zürich. Von 2008–2011 war sie Mitglied des Menschenrechtsausschusses der Vereinten Nationen. Von Oktober 2011 bis Dezember 2020 amtete sie als vollamtliche Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Sie ist 2018 von der Universität Fribourg für ihren Beitrag zur gegenseitigen Befruchtung von Doktrin und Praxis mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet worden. Ihr Einsatz für die Menschenrechte wurde mehrfach ausgezeichnet (2020 mit dem Anerkennungspreis der Stiftung für abendländische Ethik und Kultur sowie 2021 mit dem Madame de Staël-Preis der europäischen Akademien). 2024 wurde Helen Keller gleich dreifach ausgezeichnet. Sie erhielt im Juni eine Nomination im Rahmen des Projekts «75 Frauen in 75 Jahre Geschichte des Europarats», im Oktober verlieh ihr die Universität Genf den Titel Dr. honoris causa und würdigte ihren unermüdlichen Einsatz für Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit und im November erhielt sie den Jahrespreis der Robert F. Kennedy Stiftung. Für ihr wissenschaftliches Werk wurde sie 2025 mit dem Grossen Walther Hug-Preis geehrt.
Seit Dezember 2020 amtet sie als Richterin am Verfassungsgericht von Bosnien-Herzegowina. Seit 2025 ist sie assoziiertes Mitglied am Institut de droit international.
Roland Mayer
Generalsekretär Konferenz der Kantonsregierungen (KdK)
Roland Mayer ist seit 2018 Generalsekretär der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und Geschäftsführer der ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Vorgängig war er bei der KdK verantwortlich für die Mitwirkung der Kantone an der Aussen- und Europapolitik des Bundes, zunächst ab 1996 als Informationsbeauftragter der Kantone im Integrationsbüro EDA/EVD und ab 2003 als stv. Generalsekretär und Leiter Bereich Aussenpolitik.
Vor seiner Tätigkeit für die ch Stiftung und die KdK war Roland Mayer als Wirtschaftsanwalt in Kanzleien in Brüssel und Zürich tätig. Er hat an der Universität Neuchâtel sowie am Collège d’Europe in Brügge (Belgien) studiert.
Dr. Stephan Hostettler
Gründer und Managing Partner HCM International AG
Stephan Hostettler ist Gründer und Managing Partner von HCM International AG. Seit 2002 ist er als Unternehmer und Berater in der Schweiz, den USA, Europa und anderen Regionen tätig. Zuvor arbeitete er im Finanzbereich einer Schweizer Grossbank sowie als Berater für Corporate Finance und Corporate Governance in den USA. Er ist Experte und Vordenker in den Bereichen Corporate Governance, wertorientierte Unternehmensführung sowie Vergütung. Als Gastredner ist er durch seine Auftritte an diversen Konferenzen, unter anderem TED Talk, bekannt. Er hält einen Doktortitel der Universität St. Gallen im Bereich Finance und ist Autor verschiedener Fachbücher.
Dr. Gion Giger
Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Counsel, Walder Wyss AG
Gion Giger ist seit 2006 als Rechtsanwalt im Wettbewerbs- und Kartellrechtsteam der Anwaltskanzlei Walder Wyss AG tätig. Seine bevorzugten Tätigkeitsbereiche umfassen Kartellrecht, Vertriebsrecht, Vertrags- und Handelsrecht. Er berät namentlich zu Rechtsfragen an der Schnittstelle zwischen sektorspezifischer Regulierung und Kartellrecht. Gion Giger vertritt Unternehmen in Verfahren vor den Wettbewerbsbehörden und Gerichten und betreut komplexe Zusammenschlussverfahren im kartellrechtlichen Fusionskontrollverfahren.
Dr. Astrid Waser
Dr. iur., Partnerin Lenz & Staehelin
Dr. Astrid Waser ist Partnerin und führende Praktikerin im Bereich Competition & Regulated Market und Investigations bei Lenz & Staehelin und leitet die ESG Fachgruppe in Zürich. Sie ist spezialisiert auf regulierte Märkte, insbesondere Wettbewerbsrecht (Kartellrecht), Vergaberecht, Medien- und Telekommunikationsrecht sowie Umweltrecht. Sie berät auch bei regulatorischen, administrativen und internen Untersuchungen und verfügt über langjährige Erfahrung in Compliance-Angelegenheiten. Astrid berät in ausserstreitigen Fällen und vertritt Mandanten auch vor Schweizer Behörden und Gerichten – insbesondere in Ermittlungs- und Verletzungsverfahren der Schweizer Wettbewerbskommission sowie in Fusionskontrollverfahren und Vergabeverfahren. Astrid ist regelmässig Rednerin auf Konferenzen und Seminaren und wurde von Global Competition Review als eine der weltweit führenden Frauen im Kartellrecht anerkannt.
Marlene Lienau
MLaw, Associate, Bär & Karrer
Marlene Lienau ist vorwiegend im Bereich des öffentlichen und privaten Übernahme-, allgemeinen Gesellschafts- und Börsenrechts tätig und prozessiert im M&A-Bereich. Sie berät sowohl kotierte als auch nicht-kotierte Klienten bei internationalen und nationalen M&A – Transaktionen in verschiedenen Branchen, Restrukturierungen, Insolvenzverfahren sowie im Gesellschafts- und Vertragsrecht (insbesondere Joint Ventures und Aktionärbindungsverträge).
Giulia Canova
M.A. Law and Economics, Wissenschaftliche Assistentin & Doktorandin, Kompetenzzentrum für Strafrecht und Kriminologie, Universität St.Gallen
Giulia Canova hat an der Universität St. Gallen Law and Economics studiert. Sie ist seit 2019 am Kompetenzzentrum für Strafrecht und Kriminologie der Universität St. Gallen tätig, zunächst als studentische Mitarbeiterin und seit ihrem Studienabschluss 2023 als wissenschaftliche Assistentin/Doktorandin. Sie forscht im Projekt „Smart Criminal Justice“ zur strafprozessrechtlichen Regulierung von digitalen Ermittlungen und promoviert in dem Bereich. Im Rahmen ihres Doktoratsstudiums war sie im Jahr 2025 als Gastforscherin an den Universitäten Leiden und Wien.
Dr. Arthur Brunner
Dr. iur., Rechtsanwalt, Verwaltungsgerichtspräsident, Verwaltungsgericht, Kanton St.Gallen
Nach Stationen in Advokatur und Justiz ist Arthur Brunner seit 2023 Richter am Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, das er seit 2025 auch präsidiert; seit 2024 ist er ausserdem nebenamtlicher Bundesrichter mit Zuteilung zur II. strafrechtlichen Abteilung. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit betätigt sich Arthur Brunner auch wissenschaftlich (mit Schwerpunkten im Verfahrensrecht und in der Justizforschung). Zuletzt ist von ihm erschienen: «Polizeirecht – Rechtliche Grundlagen der polizeilichen Tätigkeit in der Schweiz» (Bern 2026, mit Regina Kiener und Benjamin Schindler).
Urs Wälchli
Prof. Dr., Titularprofessor für Finanzmanagement, Universität Neuchâtel
Prof. Dr. Urs Wälchli ist Titularprofessor für Finanzmanagement an der Universität Neuchâtel. Darüber hinaus ist er als Gastprofessor an der Simon Business School der University of Rochester sowie an der London Business School tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf finanzstrategischen Fragestellungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Unternehmen, mit einem Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Urs Wälchli ist Verwaltungsratspräsident der Inno Digital Services AG, der schweizweit führenden Unternehmensgruppe für professionelle audiovisuelle Lösungen. Zudem präsidiert er den Verwaltungsrat der InnoMedica Holding AG, einem Schweizer Pharmaunternehmen im Bereich Nanomedizin.
Nicolas Birkhäuser
Rechtsanwalt, LL.M., Partner, Niederer Kraft Frey
Nicolas Birkhäuser verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Vertretung von Unternehmen bei Kartell- und Missbrauchsverfahren sowie bei Fusionskontrollverfahren, einschließlich der Koordinierung zwischen verschiedenen Rechtsordnungen. Nicolas Birkhäuser konzentriert sich außerdem auf den Bereich des geistigen Eigentums, insbesondere auf Transaktionen und Verträge im Zusammenhang mit geistigem Eigentum.
Nicolas Birkhäuser berät Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen, darunter Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Chemie und Pharmazie, Konsumgüter, Lebensmittel, Maschinenbau, Bauwesen, Groß- und Einzelhandel, Medien, Telekommunikation, IT und Sport.
Nicolas Birkhäuser vertritt erfolgreich führende Unternehmen dieser Branchen bei hochkarätigen Transaktionen, unter anderem bei der Gründung und dem Wachstum ihres Unternehmens, bei Kooperationen, Vertrieb, Beschaffung, Forschung und Entwicklung, Marktbeherrschung und Compliance.
Stefan Meierhans
Dr. iur., Preisüberwacher Preisüberwachung PUE, Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
Stefan Meierhans wurde 1968 in Altstätten im St. Galler Rheintal geboren. Er studierte Recht an den Universitäten von Basel, Oslo und Uppsala und schloss 1998 mit einem Doktortitel der Universität Basel ab. Stefan Meierhans arbeitete anschliessend im Bundesamt für Justiz und von 1998 – 2003 im Generalsekretariat des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements im Stab der Bundesräte Koller und Metzler-Arnold. Zuletzt war Stefan Meierhans in der Privatwirtschaft tätig. Er ist Mitglied der Partei Die Mitte. Stefan Meierhans ist verheiratet und wohnt mit seiner Familie in Bern.
Prof. Dr. Andreas Glaser
Professor für Staats-, Verwaltungs- und Europarecht unter besonderer Berücksichtigung von Demokratiefragen an der Universität Zürich UZH und Mitglied der Direktion des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA)
Andreas Glasers Forschungsschwerpunkte sind die direkte Demokratie, das kantonale Staats- und Verwaltungsrecht sowie die Einflüsse des Europarechts auf die schweizerische Rechtsordnung. Er ist unter anderem Mitautor des Werkes «Die demokratischen Rechte in Bund und Kantonen der Schweizerischen Eidgenossenschaft» und Mitherausgeber des Online-Kommentars zum Bundesgesetz über die politischen Rechte (BPR).
Zudem berät er Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden bei der Konzeption und Umsetzung rechtspolitischer Reformvorhaben.
Prof. Astrid Epiney
Professorin für Europarecht, Völkerrecht und öffentliches Recht und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Europarecht an der Universität Fribourg
Astrid Epiney ist Professorin für Europarecht, Völkerrecht und öffentliches Recht an der Universität Fribourg sowie geschäftsführende Direktorin des dortigen Instituts für Europarecht. Von 2015-2024 war sie Rektorin der Universität.
Zu den Schwerpunkten ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit gehören – neben allgemeinen Fragen des Europarechts und des Verfassungsrechts – die Beziehungen Schweiz-EU. Sie publiziert hauptsächlich auf den Gebieten des Europarechts, der Beziehungen Schweiz – Europäische Union, des Datenschutzrechts, des Freizügigkeitsrechts, des Umweltrechts sowie zum Verhältnis Völkerrecht – nationales Recht. Daneben ist sie Mitherausgeberin umweltrechtlicher Zeitschriften und des Basler Kommentars zur Bundesverfassung.
Dr. iur. Fanny de Weck
Rechtsanwältin RISE Attorney at Law
Fanny de Weck ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Straf- und Migrationsrecht sowie internationaler Menschenrechtsschutz. Sie prozessiert auf nationaler Ebene und vor internationalen Beschwerdeinstanzen.
Fanny de Weck ist Gründungspartnerin der Kanzlei RISE Attorneys at Law in Zürich. Sie doktorierte zum Non-Refoulement-Prinzip in internationalen Beschwerdeverfahren an der Universität Luzern. Sie ist in der Lehre tätig und berät regelmässig NGOs und andere Anwältinnen.
Dominique Jud
lic.iur. Rechtsanwältin, Advokatur Ankerstrasse
Dominique Jud ist eine in Zürich tätige Strafverteidigerin mit langjähriger Erfahrung im Straf- und Strafprozessrecht. Sie verfügt über ein abgeschlossenes Jurastudium der Universität Basel aus dem Jahr 2006 sowie über eine vertiefte kriminologische Weiterbildung am Max-Planck-Institut in Freiburg im Breisgau. Seit 2009 besitzt sie das Schweizer Anwaltspatent und erlangte später zusätzlich den Titel der Fachanwältin SAV Strafrecht. Seit 2013 arbeitet sie in der Advokatur Ankerstrasse in Zürich als selbständige Rechtsanwältin, wo sie ausschliesslich die Rechte von beschuldigten Personen in Strafverfahren vertritt. Ihr fallunabhängiges Engagement betrifft weiter die Entflechtung des rigiden Haftsystems in der Schweiz. Darüber hinaus wirkt sie über die Landesgrenzen hinweg in Fachgremien wie dem Joint Defense Team, einer internationalen Vereinigung von Strafverteidigerinnen und Strafverteidigern. Publizistisch ist sie unter anderem durch ihre Mitarbeit am Ratgeber „Strafuntersuchung – was nun?“ sowie durch Beiträge zu Untersuchungshaft und zum Zürcher Mehrphasenmodell in Podcasts präsent. Sie hält laufend Vorträge und Workshops an Fachforen

Buchtipp
Steuerrecht 2026